4. Horn Wr.Phil.

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4. Horn Wr.Phil.

Beitragvon Wolfgang » Mi 8. Jun 2011, 07:31

Liebe Hornfreunde,

beim letztwöchigen Sommernachtskonzert der Wr. Phil. scheint mir folgendes aufgefallen zu sein: Am 4. Horn spielt ja jetzt Wolfgang Tomböck jr. Beim ersten Stück (Les Preludes) - und ich glaube nur beim ersten Stück - hatte er irgendwie einen Zusatz bei seinem Horn. Soweit ich informiert bin spielt er ja ein Jungwirth - hatte er dazu extra für manche Stellen einen anderen Bogen oder im 3. Ventil ein verlängertes Rohr als Quart- oder Quintventil?

Um weitere Info wird ersucht, da ich davon ausgehe, dass einige hier mit den Phil., oder dem Instrumentenbauer in Kontakt sind. Was war die Veranlassung dazu bzw. welche Vorteile bietet dieser "Umbau"?

P.S. Vielleicht hat sich auch mein müdes Auge getäuscht.
Liebe Grüße, Wolfgang
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Re: 4. Horn Wr.Phil.

Beitragvon Günther » Di 21. Jun 2011, 09:37

Hallo Wolfgang!

Möglicherweise hast Du so etwas (von der Konkurrenz halt) gesehen:

Bild

Wahrscheinlich gab es da ein paar extra tiefe Töne zu spielen.

LG Günther
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Re: 4. Horn Wr.Phil.

Beitragvon Prof » Fr 8. Jul 2011, 21:12

Das ist natürlich typisch für den Perfektionisten Wolfgang Tomböck.
Er möchte eben die wenigen super tiefen Stellen nicht nur irgendwie
hinbekommen, sondern präzise und klingend anbieten können. Das
trifft aber nur eine winzige Handvoll an Stellen, die man auch sonst
z.B. mit schnell ganz weit ausgezogenem drittem Zug und mit zusätzlicher
Hilfe der rechten Hand machen kann.

Den Unterschied merkt, wenn überhaupt, nur der daneben sitzende Kollege.

Aber, Wolfgang ist eben ein Perfektionist. Und dazu ein Perfektionist
mit überaus schönem Ton. Den möchte er eben bewahren. Er will sich
auch nicht nachsagen lassen, er wäre in der Tiefe nicht so gut wie vorher
in der Höhe. Nicht Wolfgang Tomböck jun. !!! Bravo !!!
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